azzurro-reisen

 

Wanderparadies Cilento

Begleiten Sie uns kostenlos auf drei geführten Touren durch den Cilento Nationalpark und zu einem spektakulären Abstecher an die Amalfiküste

Der Oktober ist ein ganz besonderer Monat im Cilento: die Temperatur ist noch sommerlich warm, die Natur erwacht zu einer zweiten Blüte, das Licht ist wunderbar weich und das Meer hat Badetemperatur. Der perfekte Zeitpunkt, um diese schöne Landschaft zu Fuß zu erleben!

In der Woche vom 30.09. - 07.10. laden wir Sie gratis zu vier geführten Wanderungen ein:

Rundwanderung Punta Licosa – zu Fuß durch ein blühendes Küstenparadies
Der Weg der Götter – Wanderung von Amalfi nach Positano mit erhabenen Ausblicken
Wanderung Punta Tresino – auf den Spuren der antiken Römer
Mare e Monti – auf alten Maultierpfaden von Pioppi nach Acciaroli

Die Teilnahme ist für Sie als unseren Gast kostenlos. Lediglich Fahrtkosten sowie Essen und Trinken trägt jeder für sich selbst.

Rundwanderung Punta Licosa

Die Bucht von Castellabate wird malerisch von den beiden Landzungen Punta Licosa und Punta Tresino umrahmt: den ersten Naturschutzgebieten im Cilento. Die im Süden gelegene Licosahalbinsel und der dazugehörige Licosaberg sind von einem Netz alter Wirtschaftswege durchzogen: an der Küste führt ein Wanderweg immer am Meer entlang durch ein blühendes Küstenparadies. Selbst im Hochsommer findet man hier abgeschiedene Badeplätze und schattige Pinienhaine.

Blick vom Monte Licosa auf den Leuchtturm Blick vom Monte Licosa auf den Leuchtturm

Die Wanderung beginnt oberhalb des kleinen Fischerhafens von San Marco. Ein von Ginster und Zistrosen gesäumter Schotterweg steigt allmählich an – mit Blick über die gesamte Bucht und auf das mittelalterliche Castellabate. Schließlich erreichen wir einen verfallenen Wehrturm und schauen zum ersten Mal auf das vorgelagerte Inselchen – Ergebnis eines längst vergessenen Seebebens und der Sage nach Sitz der Sirene Leucosia.
Auf schmalen Pfaden mit üppiger Mittelmeermacchia steigen wir wieder zur Küste hinunter.
Der Rückweg führt uns am Meer entlang erst durch mächtige Pinienhaine, dann auf einem schmalen Klippenpfad an malerischen Felsbuchten vorbei. An der Spitze der Landzunge mit den bizarr geformten Felsen dicht unter der Wasseroberfläche scheint die Insel nur einen Steinwurf entfernt. Die begleitende Kulisse mit einem herrschaftlichen Palazzo - einst sommerliche Bischofsresidenz -, der angeschlossenen Mole und einer kleinen Badebucht ist malerisch.
Der letzte Teil des Weges führt uns an schönen Villen und mediterranen Gärten vorbei bis zum Hafen von San Marco zurück.

Dauer der Wanderung (reine Gehzeit): ca. 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Seitenanfang

Weg der Götter - Sentiero degli Dei

Wie sein Name schon erahnen lässt, ist der „Sentiero degli Dei“ - Weg der Götter - einer der wohl spektakulärsten Wanderwege an der Amalfiküste. Von Bomerano aus führt er uns auf halber Höhe oberhalb der Küste bis in den bekannten Badeort Positano und bietet dabei immer neue, atemberaubende Ausblicke.

Atemberaubendes Küstenpanorama, Weg der Götter Atemberaubendes Küstenpanorama auf dem Weg der Götter

Wir starten in Salerno, wo wir eine kleine Linienfähre nach Amalfi nehmen. Auf dem Sonnendeck des Bootes genießen wir die Schönheit der Küste entspannt von der Seeseite aus – unbehelligt vom hektischen Verkehr an der Uferstraße. Dort angekommen haben wir Zeit für einen kurzen Bummel durch die Gassen oder für einen Espresso in einer der alteingesessenen Bars. Anschließend bringt uns der Linienbus auf einer Schwindel erregenden Fahrt zum Ausgangspunkt, einem Bergdorf steil über dem Meer.
Hier beginnt der Weg der Götter und macht seinem Namen alle Ehre: mit Blick auf das tiefblaue Wasser führt er durch felsige Abschnitte und schattige Wälder, vorbei an blühenden Wiesen und üppiger Mittelmeermacchia. Der schmale Pfad schlängelt sich leicht auf- und absteigend bis nach Nocelle: ein Dörfchen oberhalb von Positano, dessen Ortskern sich ausschließlich zu Fuß erreichen lässt. Von hier aus geht es weiter nach Montepertuso, einem fantastisch gelegenen Örtchen, das nach einer äußerst seltenen Felsformation, dem gespaltenen Berg, benannt ist. Hier machen wir in einem feinen kleinen Restaurant mit Panoramblick Mittagspause - die Amalfiküste ist für ihre ausgezeichnete Küche bekannt.
Anschließend führt uns ein Treppenweg in das quirlige Positano hinunter. Nach einem Bummel durch die bunten Gässchen bringt uns das Schiff von hier aus wieder nach Salerno zurück.

Dauer der Wanderung (reine Gehzeit) : ca. 3 Stunden 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad : mittel bis anspruchsvoll

Seitenanfang

Wanderung Punta Tresino

Die antike Handelsstraße, die einst Santa Maria di Castellabate mit dem benachbarten Agropoli verband, liegt heute im Naturschutzgebiet der Punta Tresino und ist ein wunderschöner Wanderweg durch üppige Mittelmeermacchia. Zur Ginsterblüte ist der Tresinoberg ein regelrechtes Farbenmeer, im Frühling und Herbst ein Geheimtipp für Spargelsucher.

Wanderung entlang des Tresino Hügels Wanderung mit Blick aufs Meer entlang der Punta Tresino

Der Weg durch dieses abenteuerliche Stück Cilento beginnt am Ende des langen Lago-Sandstrandes in Santa Maria di Castellabate. Langsam ansteigend führt der ehemalige Maultierpfad an Weinbergen vorbei bis zur Ruine des Klosters San Giovanni: mit traumhaftem Panoramablick über die gesamte Küste. Hier folgen wir dem immer schmaler werdenden Weg, der an alten Masserien vorbei hoch über dem Meer verläuft. Auf der Höhe von Agropoli steigen wir mit Blick auf die hübsche Bucht von Trentova wieder zum Meer herab. Nach weiteren 30 Minuten Fußweg erreichen wir das Zentrum des kleinen Hafenstädtchens Agropoli. Hier entspannen wir bei caffè oder gelato, bevor uns der Linienbus wieder nach Santa Maria di Castellabate zurückbringt.

Dauer der Wanderung (reine Gehzeit): ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Seitenanfang

Mare e Monti - Wanderung von Pioppi nach Acciaroli

Diese schöne Küstenwanderung im Südcilento führt uns auf alten Wirtschaftswegen von Pioppi nach Acciaroli: immer mit Blick auf den Monte Stella zur einen und auf das tiefblaue Meer zur anderen Seite. Schon die Anfahrt über die schöne Küstenstraße ist ein kleines Erlebnis: wir parken einen Teil der Autos in unserem Zielort Acciaroli und fahren dann zum Ausgangspunkt in Pioppi weiter.

Weitsicht mit Aussicht, die Küste im Südcilento Weitsicht mit Aussicht, die Küste im Südcilento

Der Weg führt zuerst in breiten Serpentinen ansteigend vorbei an verlassenen Gärten durch unberührte Natur. Auf der ersten Anhöhe angelangt biegen wir in einen schmaleren Pfad ein, auf dem wir in ein schattiges Flusstal absteigen. Anschließend führt ein kurzer, aber steiler Aufstieg durch ein dichtes Wäldchen bis hoch nach Gelso – einem hübschen Bergdorf mit Panoramablick aufs Meer, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint … Nachdem wir das Zentrum durch das herrschaftliche Eingangstor zum Ort erreicht haben, machen wir dort eine erste Pause in einer der kleinen Bars.
Danach beginnen wir langsam den Abstieg in Richtung Acciaroli: ein schmaler Pfad führt durch ein Waldstück mit fantastischen Ausblicken über die Küste – bei klarer Sicht sogar bis zum Capo Palinuro. Er endet in Pollica, dessen historisches Zentrum wir auf engen Gassen durchqueren. Nun folgen wir ein Stückchen der kleinen Straße bergab und erreichen Canicchio – ein beeindruckend steil an den Berg gebautes Dörfchen. Der letzte Abschnitt führt wieder auf immer schmaler werdenden alten Wirtschaftswegen in das hübsche Bad- und Fischerörtchen Acciaroli, in dem einst schon Hemingway zu Gast war. Am Ziel angelangt gönnen wir uns ein köstliches Essen in einem der kleinen Restaurants.

Dauer der Wanderung (reine Gehzeit): ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel

Seitenanfang